VTA-Seminar für Wald- und Baumbesitzer
Was bedeutet VTA, wozu nützt es dem Waldbesitzer und Baumeigentümer?
Im VTA-Grundlagenseminar
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VTA ist die Abkürzung für "visual tree assessment" und bedeutet auf deutsch Sichtkontrolle anhand der Körpersprache von Bäumen. Für Waldbesitzer ist VTA vor allem bezüglich der Verkehrssicherungspflicht von Bäumen an Verkehrswegen interessant, beispielsweise bei der Durchführung des alljährlichen Kontrollbeganges der Randbäume an öffentlichen Straßen. Aber auch für Gartenbesitzer, Baumkontrolleure jeglicher Art und überhaupt alle, die sich für Bäume interessieren, ist ein Grundwissen an VTA äußerst hilfreich.
In erster Linie soll der Lehrgang dazu dienen, dass einerseits bisher übersehene Mängel erkannt und entsprechende Rückschlüsse daraus gezogen werden; andererseits muss längst nicht jeder bisher als merkwürdig angesehene Baum "sicherheitshalber" gleich vorbeugend gefällt werden.
Bei dem um 9:00 Uhr beginnenden Seminar wird zuerst auf die Anatomie von Bäumen und den Holzaufbau eingegangen, wichtig ist aber auch die Vermittlung von Wissen über die Unterschiede bei der Reaktionsholzbildung von Laubhölzern im Gegensatz zu Nadelbäumen. Neben den Versagensarten werden natürlich die wichtigsten Merkmale der Körpersprache der Bäume vorgestellt: So wird die Bedeutung von Zuwachsstreifen, Rindenstauchungen, Rippen oder Abschiedskrägen erklärt, aber auch der Unterschied zwischen Druck- und Zugzwiesel, was ein Unglücksbalken, ein Drehriss oder ein Schubriss ist und und und...
Selbstverständlich soll aber auch wieder genügend Zeit zur Diskussion und für Rückfragen bleiben, schließlich bringt der eine oder andere ja auch konkrete Beobachtungen mit!
Preisinformation
Die Teilnahme am VTA-Grundlagenseminar kostet bei Veranstaltung in Leipheim 100.- EUR, in Freising 125.- EUR bzw. für Studenten 100.- EUR (alle Preise netto).
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