VTA-Seminar für Forstleute
Was bedeutet VTA und wozu braucht es der Förster?
VTA - "visual tree assessment" bedeutet auf deutsch Sichtkontrolle anhand der Körpersprache von Bäumen. Für Forstleute ist VTA vor allem bezüglich der Verkehrssicherungspflicht von Bäumen an Verkehrswegen interessant, beispielsweise bei der Durchführung des alljährlichen Kontrollbeganges der Randbäume an öffentlichen Straßen. Aber auch dann, wenn der Förster von einem Gartenbesitzer gefragt wird, ob denn beispielsweise sein Nussbaum gefährlich sei, ist ein Grundwissen an VTA äußerst hilfreich. In erster Linie soll der Lehrgang jedoch dazu dienen, dass speziell bei den Kontrollbegängen einerseits bisher übersehene Mängel erkannt und die entsprechenden Rückschlüsse daraus gezogen werden, andererseits muss längst nicht immer jeder bisher als merkwürdig angesehene Baum "sicherheitshalber" prophylaktisch gleich gefällt werden.
Bei dem Seminar werden neben den Versagensarten die wichtigsten Merkmale der Körpersprache der Bäume vorgestellt. Unter anderem wird die Bedeutung von Zuwachsstreifen, Rindenstauchungen, Rippen oder Abschiedskrägen erklärt, aber auch der Unterschied zwischen einem Druck- und einem Zugzwiesel, was ein Unglücksbalken, ein Drehriss oder ein Schubriss ist und und und...
Neu im Seminarprogramm für Forstleute sind die Themen "kritisches hd-Verhältnis von Solitärbäumen" (das eben nicht im kritischen Bereich von Baumbeständen innerhalb des Waldes liegt) sowie "die Körpersprache der Pilzfruchtkörper"; bei mehrjährigen Pilzfruchtkörpern lassen sich von deren Erscheinungsbild nämlich Rückschlüsse auf den Grad des Holzabbaus ziehen. Näheres gibt es im Seminar - man darf also gespannt sein!
Preisinformation
Die Teilnahme am VTA Seminar für Forstleute kostet 100.- EUR (netto).
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